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Sind Autofabriken wirklich „systemrelevant“?

Durch die COR­VI­D­-­19­-­Kri­se aus­ge­löst, müs­sen wir Ein­schrän­kung un­se­re Grund­rech­te hin­neh­men: Be­we­gungs­frei­heit, Rei­se­frei­heit, Ver­samm­lungs­frei­heit und ei­ni­ge mehr sind "au­ßer Kraft ge­setz­t". Für klei­ne Be­trieb und Lä­den so­gar das Recht auf freie Be­rufs­aus­übung.

Be­mer­kens­wert ist aber, dass gro­ße Fa­bri­ken noch of­fen ha­ben dür­fen, auch wenn de­ren Pro­duk­te nicht zum Er­halt der Ge­sell­schaft not­wen­dig sin­d. Dort kom­men täg­lich hun­der­te oder gar tau­sen­de Men­schen zu­sam­men­kom­men - ei­ne ide­a­ler Or­t, um den Vi­rus wei­ter zu ver­brei­ten.

An­schei­nend wird ein „Recht auf Ge­winn“ - das es nicht gibt - nicht an­ge­tas­tet, aber Grund­rech­te der Men­schen wer­den be­schnit­ten.

Ein Bei­spiel ist BM­W, die Mo­tor­rä­der und Edel­ka­ros­sen her­stel­len - bei­des un­nö­tig zum Über­le­ben der Ge­sell­schaft. BMW hat al­lei­ne im 3. Quar­tal /2019 1,55 Mil­li­ar­den Eu­ro Ge­winn nach Steu­ern ge­macht. Sie könn­ten al­so pro­blem­los die Mit­a­r­bei­ter und Leih­a­r­bei­ter be­zahlt nach Hau­se schi­cken. Denn wür­de BMW halt mal kei­nen Ge­winn ma­chen.

Statt­des­sen dür­fen die Fa­bri­ken wei­ter pro­du­zie­ren, wei­ter Ge­winn pro­du­zie­ren - und wenn dort COR­VI­D­-­19 ver­brei­tet wird, dann muss die Ge­sell­schaft die Ge­sund­heits­kos­ten tra­gen.

Ty­pi­scher Fall von: Ge­win­ne pri­va­ti­sie­ren, Ver­lus­te so­zi­a­li­sie­ren.

Portrait von Hartmut Goebel

Hartmut Goebel

Diplom-Informatiker, CISSP, CSSLP, ISO 27001 Lead Implementer

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