<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="assets/xml/rss.xsl" media="all"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Goebel Consult</title><link>https://www.goebel-consult.de/</link><description>Berater für Informationssicherheit und Datenschutz</description><atom:link href="https://www.goebel-consult.de/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml"></atom:link><language>de</language><copyright>Contents © 2000;2025 &lt;a href="mailto:h.goebel@goebel-consult.de"&gt;Hartmut Goebel&lt;/a&gt; </copyright><lastBuildDate>Wed, 26 Mar 2025 18:49:49 GMT</lastBuildDate><generator>Nikola (getnikola.com)</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><item><title>RCS und Googles Monopolmacht</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2025/google-monopol-rcs/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rich_Communication_Services"&gt;Rich Communication Service (RCS)&lt;/a&gt; ist in Standard, der als
Nachfolger des Kurznachrichtendiensts &lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Short_Message_Service"&gt;SMS&lt;/a&gt; gedacht ist und auch
Bilder und Videos übertragen kann. Auch (Video-) Telefonie ist damit
möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klingt gut – hat aber einen ganz großen Haken: Das Protokoll (es ist
ein ganzer Stapel von Protokollen) ist so komplex, dass viele Provider
(also Telefonie-Provider) gescheitert sind, es zu implementieren
oder implementieren zu lassen. Viele haben es erst gar nicht versucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Google ist quasi der einzige Anbieter, der RCS kann - und bietet es
den Providern als Software as a Service an.
Also laufen weltweit so gut wie alle
RCS-Nachrichten über die Server von Google.
Und &lt;a class="reference external" href="https://blog.google/intl/de-de/produkte/android-chrome-mehr/android-rcs-milliarde-nutzerinnen-messages/"&gt;Google feiern 1 Milliarde RCS-Nutzer:innen&lt;/a&gt;
(Stand November 2023)
Das bedeutet:
Die Nachrichten von über 1 Milliarde Menschen laufen damit über die Server
genau einer einizgen Firma. Ein ganz große Gefahr für die Demokratie bei uns
und anderswo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Näheres dazu gab ist auf dem 38C3 in einer Self-Organized-Session
&lt;a class="reference external" href="https://events.ccc.de/congress/2024/hub/en/event/rcs-der-sms-nachfolger-und-wie-google-dies-fur-1-m/"&gt;RCS - der SMS Nachfolger und wie Google dies für alle kontrollieren kann&lt;/a&gt;
die es verdient gehabt hätte, ein Talk auf einer offiziellen Bühne zu
sein. Immerhin sind die &lt;a class="reference external" href="https://github.com/VanFanelia/rcs-38c3-slides"&gt;die Folien zu diesem Vortrag&lt;/a&gt; veröffentlicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir den Vortrag angesehen und hier ist eine Zusammenfassung:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;RCS gibt es auf allen über 1 Milliarde Android-Phones – und wenn
Google will, leitet es alle SMS zwischen Android-Nutzenden einfach
über seinen RCS-Dienst, statt über den Telefonie-Provider der
Telefonbesitzer. Dazu braucht Google nur eine kleine
Fallunterscheidung in den Code einbauen.
Denn Google kennt ja auch die &lt;em&gt;Telefonnummern&lt;/em&gt; aller
Andoid-Nutzenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit gräbt es den Telefonie-Providern das Wasser am SMS-Geschäft
ab. Und – tatä – aktuell droht Google den Providern, dies auch zu tun,
falls sie nicht selbst RCS anbieten. Sprich: den RCS-Service von
Google nutzen (denn siehe oben: Google ist quasi der einzige Anbieter).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Apple hat das gerade für iPhone implementiert - spielt das Spiel also
mit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Übrigens: Welches Symbol findet sind auf Smartphones (meist) direkt
neben dem für SMS? Genau: Telefonieren! Und wie ober beschrieben, kann
man über RCS auch genau das: Telefonieren. (Das Protokoll für
Internet-Telefonie SIP ist Teil von RCS.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders erschreckt mich allerdings, wenn NGOs auf diesen Zug
aufspringen, die sich eigentlich für Demokratie und gegen Monopolmacht
einsetzen. So hat &lt;a class="reference external" href="https://www.campact.de/"&gt;Campact&lt;/a&gt; einen RCS-Kanal aufgemacht.
Nochmal: bei RCS laufen quasi alle Nachrichten über Google.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Campact wirb also dafür, einen Kanal zu abonnieren, der unter der
Kontrolle von Google ist. Google kann bestimmen, ob eine Nachricht
ankommt, oder ob eine Nachricht nur bestimmte Nutzende
erreicht. Google könnte auch gefälschte Nachrichten einschleusen. Und
natürlich erfährt Google, wem alles Campact eine RCS-Nachricht
schickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Campact, die für Demokratie einstehen, die Menschen motivieren, auf
die Straße zu gehen, die gerade eine &lt;a class="reference external" href="https://weact.campact.de/petitions/save-social-soziale-netzwerke-als-demokratische-kraft-retten."&gt;Kampagne gegen die Monopolmacht
von Tech-Konzernen&lt;/a&gt; macht.
Dieses Campact wirbt dafür einen Monopoldienst zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verstehe es nicht! Haben sie die Schuss aus den USA nicht gehört?&lt;/p&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2025/google-monopol-rcs/</guid><pubDate>Tue, 18 Mar 2025 18:49:00 GMT</pubDate></item><item><title>Debugging Python _frozen_importlib</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2021/debugging-python-_frozen_importlib/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;p&gt;Today I fund myself debugging some strange import issues and thus
needing to step through &lt;code class="docutils literal"&gt;_frozen_importlib&lt;/code&gt; also known as
&lt;code class="docutils literal"&gt;importlib._bootstrap&lt;/code&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Well. as the name says, this module is frozen, which – amongst others
– means: the bytecode is not connected the some source, effectively
inhibiting debugging. One can still step through the code of the
frozen module. Anyhow, since there the debugger is not able to show
the source line, this become really hard.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So my idea was to replace the &lt;code class="docutils literal"&gt;_frozen_importlib&lt;/code&gt; module by the
variant where the source is available, which it &lt;code class="docutils literal"&gt;importlib._bootstrap&lt;/code&gt;.
Here is how I did it near the top of my Python script:&lt;/p&gt;
&lt;pre class="literal-block"&gt;import sys, _imp
# remove the frozen module
del sys.modules['importlib']._bootstrap
del sys.modules['_frozen_importlib']
del sys.modules['importlib._bootstrap']
# import the non-frozen module
import importlib._bootstrap
# … and set it up as importlib/__init__.py does
importlib._bootstrap._setup(sys, _imp)&lt;/pre&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2021/debugging-python-_frozen_importlib/</guid><pubDate>Thu, 02 Dec 2021 18:15:00 GMT</pubDate></item><item><title>Alternative Android-Betriebssysteme</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/alternative-android-betriebssysteme/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;div class="summary docutils container"&gt;
&lt;p&gt;Ich wurde gefragt, welche Alternative Betriebsysteme für Smartphone
ich empfehle. Hier ist eine kurze Zusammenstellung&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;section id="betriebssystem"&gt;
&lt;h2&gt;Betriebssystem&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;LineageOS&lt;/strong&gt;, unterstützte Geräte siehe
&lt;a class="reference external" href="https://wiki.lineageos.org/devices/"&gt;https://wiki.lineageos.org/devices/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lineage basiert auf den freien Teilen von Android, ist aber nicht
komplett "google-frei": Z.B. wird noch immer Googel kontaktiert, um
festzustellen, ob man sich beim WLAN anmelden muss. Aber natürlich
braucht man kein Google-Konto.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;LineageOS mit microG&lt;/strong&gt;, unterstütze Geräte siehe
&lt;a class="reference external" href="https://download.lineage.microg.org/"&gt;https://download.lineage.microg.org/&lt;/a&gt; (sind im Großen und Ganzen die,
die LinageOS auch unterstützt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;microG sind diverse Google-Apps ("Play Services") nach
programmiert.Dazugehören der "Ortungsservice", "Goolge Cloud
Messaging" und die Map API - Ich komme allerdings gut ohne aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;/e/&lt;/strong&gt; (ja, das heißt so), unterstützte Geräte siehe
&lt;a class="reference external" href="https://download.lineage.microg.org/"&gt;https://download.lineage.microg.org/&lt;/a&gt;. Das ist ein LinageOS mit microG,
aber angeblich komplett google-frei. Dafür bieten sie eigenen
Anwendungen oder Server für die "Komfortfunktionen" wie das
synchronisieren von Bilder, Kontakten, etc. Angeblich sit es aber auch
einfach, eigene Server dafür zu verwenden. Aber für technisch weniger
versierte Personen bieten sie halt an, was Google auch anbietet, aber
eben ohne Google.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinter /e/ steckt eine französische Stiftung, der Gründer ist schon
lange in der Open Source Entwicklung tätig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Andere Android-Geschwister&lt;/strong&gt; gibt es einige, z.B. CalyxOS
vs. GrapheneOS. Teilweise haben sie sogar noch besser darin, unsere
Privatphäre zu schützen. Leider sind sie nur für wenige Geräte
verfügbar. Mehr Infos dazu findet sich im
&lt;a class="reference external" href="https://www.kuketz-blog.de/tag/android/"&gt;Blog von Mike Kuketz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;
&lt;section id="gerat"&gt;
&lt;h2&gt;Gerät&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Falls Du Dir eine neues Gerät kaufen willst, empfiehlt sich das
Fairphone. Das kannst Du auch gleich mit /e/ bestellen. Du kannst aber
auch eines der andere Betriebsysteme einfach selbst installieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Du kannst auch "refurbished" Samsung Geräte mit /e/
kaufen. &lt;a class="reference external" href="https://esolutions.shop/"&gt;https://esolutions.shop/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/section&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/alternative-android-betriebssysteme/</guid><pubDate>Sat, 21 Nov 2020 16:15:00 GMT</pubDate></item><item><title>Kauf keinen Kindle!</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/kauf-keinen-kindle/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;p&gt;Amazon, der Hersteller von Kindle, ist kein vertrauenswürdiger
Anbieter. Denn Amazon überwacht Deine Leseverhalten im Detail: Welche
Bücher Du kaufst (klar), welche Du liest, ob Du sie fertig liest oder
Du aufhörst zu lesen, wann Du liest, welche Seiten Du mehrfach liest,
welche Seiten Du länger, welche kürzer liest.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn all das gibt Aufschlüsse über Deine Interessen - und damit bist
Du die Ware, der Amazon noch mehr verkaufen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alles harmlos? Dann stell Dir vor, eine deutsche Behörde würde all das
über Dich sammeln - oder eine ungarische, polnische, türkische,
ägyptische, … (ergänze de Liste um einen repressiven Staat Deiner
Wahl).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wissen ist Macht! Darum: lass Dich nicht überwachen, benutzt keinen
Kindle.&lt;/p&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/kauf-keinen-kindle/</guid><pubDate>Sun, 09 Aug 2020 07:11:00 GMT</pubDate></item><item><title>Why a PKI is barely trustworthy</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/why-a-pki-is-barely-trustworthy/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;End-point trusts &lt;em&gt;any&lt;/em&gt; certificate from &lt;em&gt;any&lt;/em&gt; CA configured&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;fake certificates issues by another CA are a common thread&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;measure "certificate pinning" only standardized for HTTP (HPKP, is
now deprecated)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Centralized system&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;high demand for confidentiality of CA private keys&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;measure "intermediate certificates" makes system even more complex
and more systems demanding high confidentiality&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Key Revocation cumbersome&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;based on centralized "black list"&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Certificate Revocation Lists (CRLs) growing &lt;em&gt;huge&lt;/em&gt; quickly and
need to be distributed to each end-point&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;OCSP (Online Certificate Status Protocol) requires online
connection and additional services to be available 24/7&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;OSCP is a thread to privacy&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Key renewal does not revoke old key&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;if the old key is still valid (with in its life-time) and not on
the CRL, it can still be used&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Complex to plan, deploy and run&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;No opportunistic use&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Can either be enforced or not used at all.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Has no notion of "I stared communication encrypted, so I no longer
accept unencrypted messages"&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;No TOFU (beside now-deprecated HPKP)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/why-a-pki-is-barely-trustworthy/</guid><pubDate>Sun, 26 Apr 2020 22:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Sind Autofabriken wirklich „systemrelevant“?</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/sind-autofabriken-systemrelevant/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;p&gt;Durch die CORVID-19-Krise ausgelöst, müssen wir Einschränkung unsere
Grundrechte hinnehmen: Bewegungsfreiheit, Reisefreiheit,
Versammlungsfreiheit und einige mehr sind "außer Kraft gesetzt". Für
kleine Betrieb und Läden sogar das Recht auf freie Berufsausübung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert ist aber, dass große Fabriken noch offen haben dürfen,
auch wenn deren Produkte nicht zum Erhalt der Gesellschaft notwendig
sind. Dort kommen täglich hunderte oder gar tausende Menschen
zusammenkommen - eine idealer Ort, um den Virus weiter zu verbreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anscheinend wird ein „Recht auf Gewinn“ - das es nicht gibt - nicht
angetastet, aber Grundrechte der Menschen werden beschnitten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel ist BMW, die Motorräder und Edelkarossen herstellen -
beides unnötig zum Überleben der Gesellschaft. BMW hat alleine im
&lt;a class="reference external" href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/bmw-gewinn-und-umsatz-im-dritten-quartal-ueberraschend-deutlich-gesteigert-a-1295084.html"&gt;3. Quartal /2019 1,55 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern&lt;/a&gt;
gemacht. Sie könnten also problemlos die Mitarbeiter und Leiharbeiter
bezahlt nach Hause schicken. Denn würde BMW halt mal keinen Gewinn
machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stattdessen dürfen die Fabriken weiter produzieren, weiter Gewinn
produzieren - und wenn dort CORVID-19 verbreitet wird, dann muss die
Gesellschaft die Gesundheitskosten tragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Typischer Fall von: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.&lt;/p&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2020/sind-autofabriken-systemrelevant/</guid><pubDate>Mon, 23 Mar 2020 22:08:00 GMT</pubDate></item><item><title>Microsoft, Google, Apple und Co. aus Bildungseinrichtungen verbannen</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/microsoft-google-apple-und-co-aus-bildungseinrichtungen-verbannen/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;p&gt;&lt;a class="reference external" href="https://www.kuketz-blog.de/kommentar-microsoft-google-apple-und-co-aus-bildungseinrichtungen-verbannen/"&gt;https://www.kuketz-blog.de/kommentar-microsoft-google-apple-und-co-aus-bildungseinrichtungen-verbannen/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/microsoft-google-apple-und-co-aus-bildungseinrichtungen-verbannen/</guid><pubDate>Mon, 16 Dec 2019 10:55:00 GMT</pubDate></item><item><title>OpenStreetMaps hat Google Maps weit überholt</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/openstreetmaps-hat-google-maps-weit-ueberholt/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;div class="summary docutils container"&gt;
&lt;p&gt;Steigen Sie um!&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;img alt="Links ein Kartenausschnitt von OpenStreetMap, rechts der gleiche Ausschnitt von Google Maps.  Der von OpenStreetMap hat bessere Kontraste und zeigt mehr hilfreiche Details, beispielsweise eine Bahnline." src="https://www.goebel-consult.de/images/2019/map-compare-beide.png"&gt;
&lt;p&gt;Neulich wollte ich einem Freund zeigen, wohin wir fahren müssen. Auf
der linken Karte habe ich das Ziel mit einem roten Punkt
markiert. Eigentlich ganz einfach: Ungefähr da, die Straße über die
Bahnline und direkt daneben ist es. Nun kenne ich mich in der Gegend
kaum aus, aber an der Bahnline kann man sich echt einfach orientieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht so hier: Denn er hatte auf seinem Handy nur Google Maps (rechte
Karte). Können sie erkennen wo das Ziel ist? Ich kaum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die linke Karte ist von OpenStreetMap, eine Art Wikipedia für
Landkarten. Sie sehen: die Karte ist viel detailierter und
vollständiger. Aktueller ist wie zudem auch. Ein paar Beispiele:&lt;/p&gt;
&lt;ul class="simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Schon vor neun Jahren &lt;a class="reference external" href="https://www.goebel-consult.de/blog/2010/kartenvergleich-openstreetmap-vs-google-maps/"&gt;habe ich bemängelt&lt;/a&gt;, dass
bei Google Fußwege in der „Flutmulde“ in Landshut fehlen.
&lt;a class="reference external" href="http://sautter.com/map/?zoom=15&amp;amp;amp;lat=48.54292&amp;amp;amp;lon=12.13311&amp;amp;amp;layers=B00000TFFFFTFF"&gt;Sie fehlen nicht immer&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;In Nürnberg wurde vor drei Monaten ein lang ersehnter Süd-Ost-Ausgang
am Bahnhof eröffnet.
&lt;a class="reference external" href="http://sautter.com/map/?zoom=15&amp;amp;amp;lat=48.54292&amp;amp;amp;lon=12.13311&amp;amp;amp;layers=B00000TFFFFTFF"&gt;Google Maps kennt ihn nicht&lt;/a&gt;.
Lästige Umwege sind die Folge.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn sie also noch immer Google Maps verwenden:
&lt;a class="reference external" href="https://www.openstreetmap.de"&gt;Steigen Sie um!&lt;/a&gt;
Außerdem überwacht OpenStreeteMap Sie nicht.&lt;/p&gt;</description><category>Datensparsamkeit</category><category>Digitale Selbstverteidigung</category><category>OpenstreetMap</category><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/openstreetmaps-hat-google-maps-weit-ueberholt/</guid><pubDate>Mon, 18 Nov 2019 06:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Blockchain bringt's nicht</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/blockchain-bringts-nicht/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;img alt="/images/2019/180px-Blockchain.svg.png" class="align-right" src="https://www.goebel-consult.de/images/2019/180px-Blockchain.svg.png"&gt;
&lt;p&gt;Und wer tritt dann an Stelle der Banken? Es ist doch unrealistisch,
anzunehmen, dass das eine "demokratische" Struktur wird. Schon jetzt
wird Bitcoin von den großen Minern dominiert. Und zu diesen Minern wird
das Geld fließen, sie werden mega-reich. Schon heute zeigt sich, dass
sich international agierende Konzerne kaum demokratisch kontrollieren
lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wovon sollen die Mitarbeiter machen, deren Job "eingespart" wurde?
Und *wer* "spart" hier eigentlich? Was geschieht mit dem "gesparten"?
Es ist unrealistisch anzunehmen, dass  die Miner ihren Reichtum
verteilen und z.B. eine Grundeinkommen finanzieren. Es ist auch
unrealistisch anzunehmen, dass die Miner Steuern zahlen würden, um ein
Grundeinkommen zu finanzieren - zumal sie ja bestimmen können, welche
Zahlungen abgewickelt werden ;-)&lt;/p&gt;
&lt;div class="line-block"&gt;
&lt;div class="line"&gt;Ich bezweifle auch, dass man mit Proof-of-Work überhaupt Energie
einsparen *kann*: Nehmen wir an, die Anzahl der weltweiten
Transaktionen bleibt gleich, und die Blockchain wäre in der Lage,
diese ausreichend schnell zu verarbeiten. Dann wird dafür zwangsläufig
mehr Energie benötigt, dann zusätzlich zur "Buchung" muss ja noch der
PoW geliefert werden - und das machen mehrere Miner gleichzeitig.&lt;/div&gt;
&lt;div class="line"&gt;Dazu kommt noch:&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;In der Blockchain werden *alle* Transaktionen der Welt gespeichert,
und das für alle Ewigkeit. Noch in hundert Jahren ins damit
nachvollziehbar, wer wann wo eingekauft hat. Das ist weder nötig noch
sinnvoll, sondern führt nur zu noch mehr Überwachung. Auch das können
wir heute schon bei den Internet-Giganten beobachten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ich sehe nicht, dass durch eine Blockchain Banken überflüssig werden.
Denn z.B. vergeben sie Kredite.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Ablehnung von Banken, die in Deinen Äußerungen mitschwingt,
verstehe ich nicht. Ja, es gibt viele, die Menschenrechte missachten,
der Umwelt schaden, etc. Aber es gibt auch viele kleine
(Genossenschaftsbanken), bei der sich Menschen zusammengetan haben,
um sich gegenseitig zu unterstützen. Danke an die klassische
Raiffeisenbank, die auch eine Einkaufsgemeinschaft war. Hier können
die Mitgieder bestimmen, wohin die Reise geht - kleine Bankstrukturen
und ausreichendes Engagement vorausgesetzt.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/blockchain-bringts-nicht/</guid><pubDate>Tue, 17 Sep 2019 08:54:22 GMT</pubDate></item><item><title>Finger weg von Kurz-URL-Diensten</title><link>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/finger-weg-von-link-verkuerzern/</link><dc:creator>Hartmut Goebel</dc:creator><description>&lt;div class="summary docutils container"&gt;
&lt;p&gt;Kurz-Links sind beliebt, aber ich rate aus mehreren Gründen
davon ab&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Just diese Woche gab es an mehreren Stellen in meiner Wolke Diskussionen
über
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kurz-URL-Dienst"&gt;Kurz-URL-Dienste.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz-URL-Dienste, wurden mit Twitter beliebt: Dort durften Nachrichten
bis 2016 nur 140 Zeichen lang sein. Damit kann man fast keine Links in
eine Nachricht packen, ohne an diese Grenze zu stoßen - oder nichts
außer dem Link in der Nachricht zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Link-Verkürzer haben aber mehrere Nachteile:&lt;/p&gt;
&lt;ol class="arabic simple"&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Man sieht nicht, wohin der Link wirklich zeigt. Zu Google? Zu
Facebook? Zu YouPorn? Auf eine Website, die Viren oder Tronjaner
verteilt?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Der Verkürzungs-Dienst ist eine weitere Stelle, die mitbekommt, wer
sie wo im Internet bewegt. Wenn der Dienst z.B. Google, Facebook oder
Twitter gehört, fügt das dem Überwachungsprofil diese Konzerne
weitere Mosaiksteinchen hinzu. Ein gefundenes Fressen für Regierungen
in totalitären Staaten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Der Verkürzungs-Dienst kann die Links manipulieren - aus Lust und
Laune, weil er damit Geld verdient, oder weil es dazu gezwungen wird.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wenn der Verkürzungs-Dienst eingestellt wird, sind alle solche Links
tot, auch wenn das Ziel noch existiert&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Link-Verkürzer braucht man nicht mehr: Beispielsweise werden auf
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mastodon_(Software)"&gt;Mastodon&lt;/a&gt; (einem
verteilten Kurznachrichtendienst im
&lt;a class="reference external" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fediverse"&gt;Fediverse&lt;/a&gt;) Links immer mit
23 Zeichen gezählt, egal wie lange sie sind. Daher ist es dort gar nicht
üblich, Links abzukürzen.&lt;/p&gt;</description><guid>https://www.goebel-consult.de/blog/2019/finger-weg-von-link-verkuerzern/</guid><pubDate>Sat, 14 Sep 2019 09:40:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>